Torriana, Burgo di Scorticata

Die Fahrt raus aus Venedig war gut, wenn man davon absieht, dass der gemeine Italiener Schilder wie 30, 40 oder 50 km/h genau so wie Überholverbot einfach ignoriert. Das Wetter ist auch super, wir haben 22°C und die Wolken verziehen sich.

Das Letzte Stück hat es in sich, hier geht es 18% den Berg hinauf, aber es lohnt sich.

Die Aussicht ist Fantastisch und das Wetter spielt mit. Nach einem Abstecher zur Burg beschließe ich meine Haare zu waschen. Sonne, Wind helfen beim trockenen.

Es gibt Essen, Brot aus Bayern, Wurst uns Käse aus Österreich und Italien dazu noch ein weiches Ei vom Hagberg aus Gschwend, so schmeckt mir Europa.

Morgen hab ich noch 120km und etwa 2.5h vor mir. Die Fähre geht um 19Uhr. Um 16h möchte ich aber schon da sein, falls das Schiff nicht da ist, wo es mein Navi vermutet. Also sollte ich spätestens um 10h los, dann hab ich doppelte Reserve. Tank ist auch noch halb voll, da komme ich mit dem Öschi Diesel bis nach Griechenland.

Ich genieße noch die schöne Aussicht mit den vielen Lichtern, dann geht’s ins Bett.

Am Morgen stelle ich mir Kaffee auf und sauge nebenbei Rosali auf. Es stinkt! – Mist Kaffee ohne Wasser aufgesetzt 😦

Natürlich schmilzt der Putzlappen beim Versuch die Kanne zu öffnen und verbindet sich für immer mit dem Metall der Kanne. Ich stelle die Kanne erst mal ins Wasser im Spülbecken zum Abkühlen. Beim öffnen kommt mir auch gleich der Dichtring entgegen und das alles vor dem Kaffee 😦

Zum Glück habe ich noch von Spanien Dichtringe dabei. Auf der Verpackung steht zwar drei Ringe drauf, aber ich finde sogar vier Dichtungsringe in der Schachtel-das Glück wendet sich 😉

Nach erfolgreicher Operation und ersten Kaffee, leere ich noch Mülleimer und überprüfe ich den Ölstand, der auf MAX ist.

Toller und ganz spezieller Platz, der ist auf der Bestenliste weit oben. Um 9Uhr heißt es Abschied nehmen is geht zur Fähre nach Ancona.

Werbung