Spil Dagi Milli Park, Klippe

Nach dem tollen und unerwarteten Frühstück geht es heute auf einem Berg.

Die Landschaft ist schön und es geht gut voran.

Da ich 2018 kaum Maut bezahlen musste und ich über 90TL auf der Karte habe, mache ich mir keine Gedanken auf der Autobahn zu fahren.

Als ich abfahre sehe ich an der Anzeigetafel 123TL aufleuchten und mir ist klar, dass ich nicht so viel Geld auf der Karte habe, also möchte ich in bar bezahlen. Ich gebe zwei Hunderter-Geht nicht! Ich dachte ich muss es passend geben, also hole ich den Betrag genau heraus-Geht nicht! Die gute Frau gibt mir einen Zettel, worauf irgendwas steht. Ich hätte 14 Tage Zeit und was von Bank. Grummel!

Ich mache noch einen Stopp in Manisa. Hier ist es sehr ländlich, in jeder Seitenstraße stehen Traktoren herum. Es dauert auch etwas, bis ich den richtigen Weg durch das Dorf getroffen habe.

Ich gehe noch zwei 5l Wasserkanister, Tomaten, Honigmelone, Ayran, Brot, Börek und Käse einkaufen. Die Beträge sind alle sehr günstig. Einzig der Weich- und HardKäse liegt über einem Euro.

Die Strecke hoch auf dem Berg ist abenteuerlich. Rosali kämpft hart im ersten und zweiten Gang und es geht stetig aufwärts. Oben angekommen sehe ich meine Zielposition etwas versteckt im Wald und ich fahre den Platz rückwärts an.

Der Platz ist wirklich der Hammer, super Aussicht niemand im Umkreis von 1-2km.

Nachdem ich gegessen hatte und noch einen Ter hatte bin ich Hunde müde und fallen ins Bett und bin weg.

Die Nacht war mit 23°C zwar nicht so kühl, wie ich es mir auf 1200m vorgestellt habe, aber es war Mücken frei und sehr ruhig.

Am Morgen mache ich mir einen Kaffee und genieße die morgendliche Stimmung.

Ich mache mir gemütlich Frühstück mit weichem Ei und dem sehr guten Käse. Besonders der Weichkäse ist super, das habe ich in Deutschland noch nie gesehen.

Nachdem guten Frühstück hält ein Parkbus und hupt, er gibt mir zu verstehen, dass ich zu dem Park gehen solle. Also mache ich mich auf dem Weg zu dem Park.

Tja, irgendwie gibt es Feuergefahr und deshalb ist das Camping im Park nicht gestattet. Ich weiss nicht, was passiert wäre, wenn ich einfach noch eine Nacht geblieben wäre? So verlasse ich schweren Herzens den sehr speziellen und schönen Platz.

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Durmitor National Park

Ich fahre schon um 8 Uhr aus dem Kamp heraus und verabschiede mich noch von den Österreichern, die gerade am Wasser füllen sind und fahre Richtung Durmitor. Die Strasse ist eigentlich gar nicht schlecht. Zwei Spurig und mit guten Belag. Auf 1400m ist noch ein Dorf mit Laden, da mache ich noch einen Stop und fülle meine Lebensmittel auf.

1kg Äpfel für 69 Cent

Die letzten 15km sind mehr ein Spurig mit kleinen Ausweichen Möglichkeiten.

Ich halte erst mals 500m vor dem Pass und schaue mir die Lage an. Der Parkplatz am Pass ist recht voll mit PKW. Ich hab etwas Angst, dass ich zu geparkt werde, wenn ich mich ganz hinten reinstelle.

Ich treffe ein Paar aus Dresden, die geben mir den Tip ein paar hundert Meter tiefer an verlassenen Hütten zu über Nachten, das ich auch gerne annehme.

Ich reinige noch das Bad. Das Dachfenster hat es wirklich notwendig. Dabei stelle ich fest, dass ich auch ein Licht im Bad habe, das mir noch nie aufgefallen ist. 😉

Anschließend entscheide ich mich für eine heisse Suppe und bewundere den Sonnenuntergang.

Dann geht’s in Bett. Draussen ist stille, die Sterne am funkeln und die Temperatur sinkt nicht unter 14°C, was mich bei der Höhe schon erstaunt.

Ich warte den Sonnenaufgang noch ab und genieße noch zwei Kaffee, dann mache ich mich auf die Fahrt nach unten.