Vau i Dejës, am Fluss

Heute geht es nur ein Stückle weiter, raus in die Natur.

Der Platz ist an einer Nebenstrasse bei einer Brücke am Fluss. Ich mache mich gleich auf die Gegend zu erkundigen.

Als ich auf dem Rückweg zwei Ferkel sah, dachte ich schon, oh Glück gehabt.

Kaum sitze ich in Rosali beim sehr späten Frühstück und ich höre ein Grunzen draußen.

Die Bache mit den zwei Ferkel kommen mich besuchen. Eins der Ferkel probiert sogar meinen heissen Kaffee, den ich auf dem Boden gestellt hatte um die Kamera zu halten, aber quittiert es mit einem aufgeregten ‚Iiick!‘

Ich gehe gerade Holz suchen, für vielleicht ein Lagerfeuer und mir kommt eine Schildkröte entgegen.

Ich mach noch ein paar Bilder vom schönen Sonnenuntergang, ich bin wieder sehr sehr froh aus der Stadt draußen zu sein. Ja die Stadt ist sehr schön und man kann in 100 Läden einkaufen gehen, aber Natur gibts in der Stadt keine.

Zurück zu Rosali höre ich plötzlich Kühglocken und als ich mich umdrehe, schauen mich schon ein paar Kuhaugen an.

Sowas nennt man wohl Feierabend Verkehr in Albanien 😉

Die Nacht war herrlich, die Frösche haben mir noch ein Ständchen gequakt und ich bin gleich eingeschlafen. Um 2 Uhr hat mich der Vollmond kurz geweckt, aber ich war zu faul zum Aufstehen.

Am morgen merke ich, dass türkischer Kaffee viel zu fein ist für meine Kaffeemaschine. Das sieht dann so aus:

Mit schwerem Herzen, verlasse ich den Platz. Hier ist Natur pur und sehr freundliche Menschen, die beim vorbei fahren freundlich winken und Hupen.