Prolom Bazen, Heilwasser und Wasserfall

Auf dem Weg heute habe ich an einem alten typischen Haus gehalten.

Hier bestehen die Häuserwände aus geflochtenen Ästen, die dann mit LehmStrohgemisch verkleidet werden.

Eigentlich wollte ich heute ins Schwimmbad gehen, deshalb bin ich zum SPA gefahren und habe auch einen brauchbaren Parkplatz gefunden.

Auf den Blick bei den Parkplätzen ist alles Randlos belegt, da hab ich keine Lust mich mit 100 anderen ins gleiche Wasser zu setzten, also gehe ich mal die Kirche gegenüber anschauen.

Weiter geht’s zu einem Wasserfall, da stolpere ich leider über einen Ameisenhügel.

Rück-zug, haben die Ameisen ihre Eier in Sicherheit gebracht.

Weiter geht’s auf sehr interessanten Pfaden zum Wasserfall.

Beim Wasserfall entdecke ich auch einen sehr guten Stellplatz für Rosali.

Auf dem Weg zurück zu Rosali, komme ich am Friedhof vorbei und ab da gehts auf kleine Pfande zurück. Ich finde auf dem kleinen Weg ganze fünf verschiedene Schildkröten. Die meisten versteckten sich als ich an kam, nur eine war gerade am Mittag machen und ließ sich nicht stören

Zurück zu Rosali, lösche ich erst mal meinen Durst mit gut 1l schönen kaltem Wasser. Dann plane ich mein Umzug. Das Problem ist, die Weggabelung ist sehr eng und ich möchte da nicht fest stecken. Also beschließe ich etwa 2km weiter bis zur Wasserflaschenfrabrik herunter zu fahren, da zu wenden und anschließend relaxed zum Ziel zu fahren.

An dem Neuen Platz kann ich sogar ein kleines Feuer anzünden. Am Abend sind wieder ein Haufen Leuchtkäfer in der Luft, dazu ein sehr schöner Sternenhimmel.

Die Nacht war mit 16°C sehr angenehm und ich hab geschlafen wie ein Murmeltier. Am nächsten Morgen kommt eine Katze angemaut, was wie mir damit sagen möchte bleibt für immer ihr Geheimnis, trotzdem folge ich der Katze.

Ich finde zwei Hüftknochen und eine Schildkröte, die vermutlich im Sand eines Wasserlaufs, ihre Eier ablegt.

Dannach gibt es wieder ausgiebig Frühstück.

Den Nachmittag verbringe ich mit Papierkram. Das Cornet will vorbereitet werden und das Iran Visum auch.

https://saschawill3.home.blog/home/reise-iran/carnet-de-passages-cdp/

Dazu muss ich noch Geld von der Schweizer Bank überweisen werden. Es sind 5330€ für das CdP. 330€ sind Gebühren, die 5000€ bekomme ich zurück, wenn Rosali wieder in der EU ist.

Das Iran Visum ist mühsam, bis jetzt hab ich 7 eMail bekommen, aber noch nichts Konkretes. Evtl. muss ich eine andere Firma nehmen.

Am Nachmittag wasche ich meine Haare und dusche mich, seit dem werde ich von allen Schmetterlingen belagert.

Als die Sonne etwas tiefer steht, gehe ich noch zur Kirche von Lazarus.

In der Nähe finde ich noch ein älteres Bauernhaus und wohl etwas wie eine lokale Kläranlage.

Zurück zu Rosali, werde ich von der Katze angemaut. Ich teile mit ihr mein geräucherte Fleisch und das scheue Vieh springt sogar hinter meinem Rücken in Rosali rein.

Morgen geht’s früh an die 30km entfernte Grenze zum Kosovo, ich hoffe ich kann bis zur Grenze noch Serbisch Dinare ausgeben, davon hab ich noch einige. Für Kosovo muss ich für 14 Tage Versicherung 15€ bezahlen.

Ich habe noch einen halben Tank voll, trotzdem überprüfe ich mal die Diesel preise in €/l stand Juli 2021

  • Serbien: 1,36
  • Kosovo: 1,00
  • Nord Mazedonien: 1,01
  • Griechenland: 1,35
  • (Bulgarien: 1,07)
  • Türkei: 0,72

Das heißt für mich, Kosovo tanken und Nordmazedonien tanken, dann bis Türkei durch fahren und wieder Tanken 😉

Den Abend schließe ich wieder mit Glühwürmchen, Sternenhimmel und Lagerfeuer.

Die Nacht war super ruhig und mit 16°C sehr angenehm kühl.

Am Morgen um 7Uhr begrüßt mich schon die Katze mit Mau und ich mache mir noch einen Kaffee. Langsam hab ich mich an den Türkischen sehr feinen Kaffee gewöhnt und bekomme einige massen guten Kaffee hin.

Diavolja varos (Teufelsstadt), Parkplatz

Heute um halb 12 geht es los. Ich gehe auch im Laden am Kloster schnell einkaufen. 7 sehr grosse Eier, Brot und Käse. Zusammen für 300 Dinar was gerade 2,56€ sind. Eier für 10Cent gibt es bei uns seit den Käfighühnern nicht mehr. 😉

Um 13:30 erreiche ich den Pass von 1100m. Hier gibt es Himbeeren in Reihen gepflanzt.

Außerdem finden mich noch zwei Hunde, einer von den beiden ist sicherlich ein Streuner, und ich füttere die Hunde mit meinem alten Brot.

Die Gegend ist sehr schön, nur die Strasse ist ein Geholper. Deshalb ist meine Durchschnittliche Geschwindigkeit unter 50km/h 😉

Um 16 Uhr komme ich an dem Platz an, oder besser gesagt, den Platz hätte ich mir etwas anders vorgestellt. Hier gibt es nur einen staubigen Parkplatz und ein paar Händler, die Zeugs verkaufen. Naja, ich bleibe heute erst mal und schaue mir Morgen die Quellen an.

Nachdem alle anderen weg waren habe ich meine Reserve Toilette auf der öffentlichen Toilette entsorgt, jetzt kann ich wieder ein Monat unterwegs sein. Dabei habe ich auch gleich alle Lichter gelöscht. Win-win 😉

Kaum gehe ich zu Rosali, da sehe ich leuchtende Punkte – Glühwürmchen 😉

Die Nacht ist herrlich ruhig. Die Temperatur sinkt auf 13,6°C ab und ich schlafe wunderbar bis 7 Uhr.

Morgends um 8 Uhr 30 geht’s schon in den Park.

Am Anfang dachte ich noch, oh je das ist was für Kinder, aber der Schwierigkeitsgrad steigt und zum Schluss kann man an seine Grenzen gehen. 😉

Zurück zu Rosali Frühstücke ich noch ausgiebig mit weichem Ei, Brot, Wurst und Käse. Anschließend verabschiede ich mich noch von den Händlern und mache mich auf dem Weg.

Kloster Studenica

Die Fahrt war sehr schön und es gab keinen Regen mehr.

Ich bin sogar einmal in eine Polizeikontrolle herein gekommen. Der Polizist fragte mich nur nach meinem Namen, anscheinend ist es hier, wie in Russland, Sitte, dass man seinen Namen nennt, aber nach dem ich ihm meinen Pass gab, wollte er nicht mal mehr den Fahrzeugschein sehen.

Unterwegs mache ich noch einen Stopp und kaufe ein frisches Brot, ein kleines Stück mit Käse gefüllt und 1,5kg Äpfel für ca. 2€.

Am Ziel angekommen ist der Platz am Fluss verschlossen.

Dafür bleibe ich am Parkplatz vor einem alten Hotel stehen.

Duschen und Haare waschen steht auf dem Programm. Danach gibt es Kaffee mit dem Käsestück.

Das Kloster gehört zu den drei wichtigsten Köster und trägt den Titel ‚Lawra‘.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kloster_Studenica

In der Kirche wird gerade Renoviert. Auch die Wirtschaft ist geschlossen, es heisst Corona bedingt, aber wohl mehr weil niemand da ist. Mir kann es recht sein.

Ich Vespere noch Fürstlich, dann geh ich um 22Uhr ins Bett.

Die Nacht war mit 18°C angenehm. Ich wollte um 7 Uhr den morgen Service noch besuchen, aber als ich kam, war kurz vor aus.

Wenn ich schon am spazieren bin, dann gehe auch ein kleines Stück den Hang hinauf und bestaune die Aussicht.

Zurück zu Rosali gibt es erst noch gemütlich Frühstück mit Ei, Käse, Wurst und Brot.

Kušići, Parkplatz mit Aussicht

Mir bricht es fast das Herz, den schönen Parkplatz zu verlassen. Ich hatte neben dem Kuhhirten und den Schafshirten von gestern noch den Sohn vom Schafshirten und einen Quadfahrer zu Besuch. Der Hund wächst einen so schnell ans Herz…

Weiter geht’s heute Richtung Sjenica, da gibt es ein gutes Restaurant ‚Hotes Bor‘ wo ich auf jeden Fall ‚Kaymak‘, was etwa Magermilch ist mit 60% Fettanteil, probieren möchte. Leider ignoriert mein Navi die Strasse mit der Nummer 29 komplett. Jedes mal versucht es mich davon herunter zu bringen. Vielleicht war die Strasse lang gesperrt? Naja, ich habe Zeit und Durchsetzungsvermögen.

Die Bedienung ist wirklich sehr aufmerksam, zuvorkommend und kompetent. Hier passt alles.

Ich möchte auf jeden Fall noch zwei Orte in Serbien bis Donnerstag besuchen gehen:

  • Kloster Studenica
  • djavol javaros in Kursumlija

Deshalb suche ich mir einen schönen Parkplatz mit Aussicht heraus, der auf 1368m liegt und sehr gut erreichbar ist.

Der Himmel ist bewölkt und es gibt auch ein paar Tropfen Regen, Zeit zum Töpfe putzen 😉

Zum Abendbrot gibt es die zweite, aufgewärme Portion vom Lammfleisch mit Brot dazu.

Die Nacht war mit 16°C frisch, aber nicht kalt. Leider fängt um 5 Uhr der Regen an.

Heute um Mitternacht hat sich auch mein 30 Tage iNet aus Montenegro für 15€, das ich am 4.6.2021 abgeschlossen hatte, beendet. Muss schon sagen, super Teil, hat auch in Albanien und Serbien funktioniert.

Ich wache um 5 Uhr auf und es fängt zu tröpfeln an. Zeit eMail zu lesen, eine eMail vom Reisebüro macht mir Mut:

Hallo Herr Will, ich habe mich noch einmal vergewissert. Wir als Reiseoranisator, können für Sie und Herrn Kern das Visum besorgen.Visaantrag sollte aber erst in August beantragt werden. Noch ist sehr früh, um Visaantrag.Diesel gibt es an LKW Tankstellen. Herzliche Grüße Shadi Pelikan

Iran Kulturreisen

Ich verbringe den Morgen mit der Suche nach geeigneten Addressen für die Postale Versendung des Visas und CdP und stoße auf den Campingplatz 3Gs in Armenien:

Geghard Monastery Highway 3th impasse, house 4 A, Goght 2218, Armenien

Um halb 9 hat der leichte Regen aufgehört, ich leere noch das Brauchwasser und fahre los.

Tuzinje, an der 197

Gegen 13 Uhr komme ich in Novi Pazar an. Ich Parke in einer Nebenstraße gleich in den ersten Parkplatz den ich sehe.

Kaum hab ich den Motor abgestellt und schaue mir gerade auf der Map den besten Weg zur Innenstadt an, da spüre ich ein leichtes Wackeln in Rosali.

4-5 Junge Serben finden es wohl lustig mit ihren dreckigen Händen Rosali zu betaschen. Erst als sie mich am Steuer gesehen haben sind sie erschrocken und rennen weg. Es ist wohl nicht nur die Schuld der Jungen, sondern viel mehr der Eltern, die dem Nachwuchs keinen Respekt vor anderem Eigentum vermitteln.

Der Verkehr ist so chaotisch wie in Albanien, mit dem Unterschied, dass in Albanien die Leute winken, sich entschuldigen, wenn sie einen Fehler machen. Der Serbe sitzt mit einem virtuellen Messer zwischen den Zähnen am Steuer. Je größer und teuerer das Auto, desto Dümmer verhalten sich die Fahrer.

Irgendwann komme ich auch ins Zentrum und in die Fußgängerzone. Dort finde ich auch einen Geldautomaten um Serbisch Dinar (117Dinar zu 1€), was etwa so viel wie Albanische Lek Wert sind, zu tauschen.

Ich bin von der Sauberkeit, Gastfreundlichkeit und Gebäude nicht besonders begeistert. Überall liegt Dreck herum, unzählige Plastikflaschen, -tüten verstreut und bei vielen Häusern stehen leere Bierkisten vor dem Haus.

Ich komme trotzdem noch an einer Hochzeitsgesellschaft vorbei, an der eine Band zum Tanze aufspielt. Anschließend wird auch hier der Brautstrauß geworfen. Der Brautvater gibt mir ein Bonbon, was ich unheimlich nett empfand 😉

Meine Versuche gemahlenem Kaffee zu erstehen, welcher nicht den fein Grad von Türkisch Kaffee hat, scheitern leider erbärmlich. In vier Läden habe ich es versucht, aber leider Erfolglos. In einem Laden saßen zwei Frauen, aber auf die Idee zu kommen mir zu helfen kam keine, eine hat immer den Kopf geschüttelt und die andere hat mich mit Kuhaugen angeschaut. Und im Laden gab es nichts anderes wie Kaffee 😦

gemahlen Kaffee für die Maschine, kein türkischer kaffee

млевена кафа за машину, без турске кафе

Naja, letzt endlich finde ich wenigstens einen Bäcker, der mir zwei Frische Brötchen für zusammen 40Dinar verkauft.

Etwas später lockte mich der Geruch von Essen in ein Geschäft. Hier, in einer alten Bäckerei, werden Hähnchen, Lamm und Rind? gebraten und nach Gewicht verkauft. Ich zahle 1100Dinar für 600g.

Ich wollte schon zu Rasali gehen, da fällt mir noch der Tip von Matthias ein, dass ich hier unbedingt Chivapchichi probieren muss, also bestelle ich noch etwas, für 250Dinar, was auch sehr lecker schmeckt! – danke für den Tip! 😉

Bei der Rausfahrt kommt es immer wieder zur totalen Stau, weil jemand in der zweiten Reihe parkt, oder halb auf dem Gehweg.

Hier heisst es einfach warten, die hinter einem werden schon mit dem Hupen anfangen und dann werden Leute aus den Läden kommen und zu letzt kommt dann auch der fehlbare Fahrzeugführer und der Stau löst sich auf.

Es dauert eine Weile, bis ich es wieder aus der Stadt heraus geschafft.

Gute breite Strasse, die leider im Schotter übergeht.

Auch ausserhalb von Novi Pazar wird es nicht besser, ich ignoriere eine Abzweigung, da ich auf der breiten Strasse Richtung Sjenica bleiben möchte. Leider geht die breite Strasse auf eine Schotterstrasse über und ich tuckere 7km im zweiten Gang bei etwas mehr wie Standgas. Etwa 17km/h.

Endlich komme ich auf eine größere Strasse und finde da eine kleine Stelle zum Stehen.

Ich habe für heute die Schnautze voll von Menschen und Kampe in der schönen Pampa auf 1100m Hochplateau.

Ich treffe noch einen Jungen Kuhhirten, der ständig Steine auf seine Kühe wirft und gebe ihm das Bonbon von der Hochzeitsgesellschaft. Später kommt noch ein weiterer Kuhhirte und ein Schafhirte vorbei, mit denen ich mit Händen, Füssen aber auch mit der Translate App mich verständige. Der Schafhirte lädt mich zu sich im Hof ein, was ich aber dankend ablehne.

Ich mache die Hälfte des Lamms warm und esse ein Brötchen dazu 😉

Die Nacht war sehr angenehm frisch mit 11°C. Eine angenehme Abwechslung zu den fast 40°C an der Küste.

Am Morgen sehe ich Polizei mit zwei Tiefladern vorbei fahren. Beim zweiten Kaffee kommen die Tieflader wieder zurück.

Es gesellt sich auch ein Hund dazu. Einen meiner Knochen hat ihm zu meinem besten Freund werden lassen.

Ribariće, am Fluss

Nach der herzlichen Verabschiedung geht’s für mich erst mals einen Pass hinauf.

Richtung Grenze wird die Strasse immer Schmäler, zum Teil ist durch den Steinschlag die Fahrbahn nur einspurig. Zum Schluss muss Rosali noch über einen 2m hohen Steinschlaghügel klettern. Zum Glück merke ich erst im Rückspiegel, dass es da gar keine Leitplanke mehr gab und es senkrecht den Abhang hinunter ging.

Grenzkontrollen von Montenegro. Serbien ist 2km später.

Den serbischen Grenzstelle hätte ich fast übersehen, keiner wollte auch irgend welche Papiere sehen. Geschweige den Covid Papiere. Nach der Grenze gibt es einen kurzen Halt.

Etwa 30min später erreiche ich meinen heutigen Stellplatz. Leider ist er nicht sehr sauber, dafür habe ich eine Kuh, die mir Gesellschaft leistet.

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