Die Fahrt an die Grenze von Mazedonien ist super, guter Belag und später sogar eine absolute gute Autobahn.

Die Grenze ist auch bald erreicht und der Übergang ist Problemlos.
Mein erstes Ziel ist Skopje, die Hauptstadt von Mazedonien.

Leider ist der erste Parkplatz voller Autos. Die zweite Möglichkeit ist zwar halb leer, aber auch sehr weit Ausserhalb und ich treffe einen deutschen Kamper, bei dem eingebrochen wurde. Außerdem ist es in der Stadt höllisch heiss.
Also beschließe ich raus zufahren und auf einem Berg zu übernachten. Dabei tanke ich für 63MKD/l Diesel, was 1,02€ sind voll und lasse meine Vorderräder auf je 4,5bar auffüllen.

Die Autobahn hier ist Mautpflicht, so zahle ich einmal 60 und 80 MKD in der Kategorie 2. Ich sehe auch eine Raffinerie neben der Autobahn.

Ich komme an meinem Ziel an und möchte mich gerade einrichten, da kommt der erste Eingeborene vorbei und zeigt auf dem Gipfel, den Rest verstehe ich nicht.

Keine 30min später, ich schnappte mir gerade einen Wecken mit Käse, da kommt ein weiterer Vorbei und versucht mir auch was zu erklären.
Also schnappe ich mir die Karte und schau mir den Gipfel genauer auf der Karte an. In 2km ist ein weiterer Parkplatz, der nur 500m vom Gipfel entfernt, vielleicht sollte ich da hinfahren? Gesagt, gemacht. Es ist zwar nicht so eben und ein weiterer Kamper mit Deutschem KZ ist schon da, aber ich frage einen Hirten ob es hier okay ist zu parken und er meint ja.
Im deutschen Kämper ist ein Holländer drin, der eine Wespennest unter dem Beifahrersonnenschutz hat. Wir nehmen es ab und finden darin, viele Spinnen-alsFutter-und eine Wespenlarve.
Ich wollte erst noch eine Wanderung machen, aber ich nutze die Zeit zum Duschen und Haare waschen.
Den Diebstahlschutz der Reifendrucksensoren Schraube ich auch noch fest. An der Tankstelle hatte ich bei der Hitze einfach keine Lust und Nerfen mehr.
Zum Abendessen kommt die Holländerin mit Katze zur Suppe mit Brot und Käse rüber. Anschließend quatschen wir noch über unsere Reise Erfahrungen bei zwei Tassen Tee. Super nett 😉
Die Nacht war super angenehm bei 19°C und der Wind hat nachgelassen. Es gab Nachts auch keine Geräusche. Das Brot, was ich Nachts ausgelegt habe ist auch noch da. Also hat es keine Tiere um Rosali gehabt.
Ich bin schon um halb sechs wach und beschließe den Sonnenaufgang von der Plattform aus zu beobachten. Ich schnappte mir mein Wanderstock und los geht’s.
Der Ausblick ist wunderschön, man sitzt ganz alleine auf dem Berg und hört nur die Natur. Der Blick ist gigantisch. Um halb achte steige ich wieder herunter.
Erst denke ich es ist ein sehr grosser Käfer, erst beim zweiten Hinschauen, sieht man, dass es zwei Käfer sind.

Zurück zu Rosali gibt es erst mal Kaffee mit weichem Ei zum Frühstück.

Am Nachmittag übe ich mich im Bogenschießen. Es ist gar nicht so schwer und macht Spass 😉
Um 19Uhr bekomme ich die Meldung von SwissCom, dass meine 10GB abgelaufen sind. Ich dachte ich bin noch mit 4GB? in Mazedonien eingefahren.
Der Tag vergeht wie im Flug und schon ist es Abend und es gibt Püree mit Omlet, danach noch einen Tee und ab ins Bett.
Ich habe seltsame Träume und muss öftern auf Toilette. Vermutlich liegt es an der hohen Luftfeuchtigkeit
Die Nacht ist kurz. Um 5 geht nochmals auf den Berg hinauf, die Aussicht zu genießen.
5:35 kommt die Sonne übern Berg
Bei Rosali gibt es blaue Blumen, aber die Blumen sind nur am Morgen offen. Vermutlich sind es Mauerblumen.
Ich finde auch noch was sehr interessantes, keine Ahnung ob das eine Blüte oder ein Nest ist.

Der Platz ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Es fällt mir immer schwer solch schönen Platz zu verlassen. Die Aussicht ist traumhaft.




















