Tödürge Gölü, am See

Heute geht es etwa 250km Richtung Nordost. Die Strasse bleibt auf einem Hochgebirge und ist wenig befahren. Ich genieße die Aussicht und die Weite.

Ich fahre an einer Reifenwerkstatt vorbei und halte an.

https://saschawill3.home.blog/home/rosali-reparatur/vordereifenwechsel-2021/

Etwa 30min später erreichte ich mein heutiges Tagesziel. Den Parkplatz vor dem ersten Restaurant gefällt mir nicht.

Ich fahre bis ans Ende der geteerten Strasse, da ist noch ein Restaurant. Da gibts auch Picknickplätze, aber irgendwie funktioniert die Verständigung nicht und ich beschließe einen eigenen Platz aufzusuchen.

Ich bin so froh, dass ich meinen ‚eigenen‘ Platz aufgesucht habe. Hier habe ich meine Ruhe.

Ich gehe noch bis zum Restaurant an der Strasse beim Sonnenuntergang.

Ich frage den Besitzer was es zum Essen gibt und er meint lokalen Fisch.

Den Sonnenuntergang vom Restaurant gesehen ist auch sehr schön. Als ich bezahlen möchte, berechnet der Wirt nur den Fisch. Ich frage und der Salat, da meint der Wirt, das gehört dazu und geht aufs Haus. Natürlich wie der Tee auch 😉

Zurück zu Rosali mache ich noch zwei Aufnahmen vom Himmel.

Die Nacht war super ruhig und mit 15°C sehr angenehm. Ausser ein paar Gänsen und Vogelgezwitscher war hier Stille.

Den Morgen genieße ich mit zwei Kaffee und einen tollen Blick auf den See.

Eigentlich wollte ich bei der Ausfahrt noch auf den Aussichtsturm steigen, aber der ist leider zu.

Göreme, Liebestal, Klippe

Heute geht es erst mal ein paar Kilometer zu machen. Ich bin 2000km von Erevan Flughafen entfernt und hab noch 13 Tage Zeit. Deshalb fahre ich heute zwei Etappen und gleich durch zu den Ballon.

Ich halte in einem kleinen Ort um Geld zu beziehen (fast 6€ grummel) und etwas auf dem Bazar ein zu kaufen.

  • 1kg Erdnüsee 1€
  • Äpfel 50Cent
  • Oliven 2€
  • Trauben 80 Cent
  • Käse 2€

Ich habe zwei Hände voll mit Tüten und keine 10€ ausgegeben. Dazu finde ich noch einen Türkischen Kaffeekännchen für 1,50€.

Die Strasse ist 4 Spurig und ganz okay. Die Landschaft ist sehr schön und Abwechslungsreich.

Um 19 Uhr komme ich endlich an mein Zielplatz an. Leider Staubig, 100 Quads, 1000 Touristen und ein Generator.

Ich wechsle sofort die Stelle und wechsle zu zwei Türken, die im Zelt Kampen, etwas Englisch sprechen und sehr nett sind.

Bei der staubigen Strasse sehe ich gut mein Profil, ich denke der Rechte, Fahrerreifen ist innen Runtergefahren. Ich denke ich muss die beiden Vorderräder noch in der Türkei wechseln.

Fahrer innen

Die Vorderräder hab ich:

Am 17.09.2019 bei 141.548km gewechselt

Jetzt hab ich 168.500km drauf, also 27.000 km später.

Ich gehe früh schlafen, ein Generator läuft, aber ich schlafe trotzdem sehr gut. Es ist mit 16,5°C wohl die kälteste Nacht in der Türkei.

Um 5 Uhr 30 ist die Nacht auch vorbei und es geht Heißluftballon anschauen.

Und natürlich auch Hochzeiten. Gab es da nicht mal den Spruch:

Besser mittendrin, als nur dabei?

Meine Nachbarn versorgen mich mit Frühstück und Tee 😉

Ich wollte noch die Katze von gestern füttern gehen, aber ich weiss nicht mehr wo die Katze war, oder ob sie die Nacht überlebt hat.