Sewansee, Beach Loxap

Heute bleiben wir auf dem Hochplateau vom Sewansee auf 1900m.

Die ersten beide Plätze am See, die ich mir heraus gesucht habe waren zu schwierig für Rosali und mich. Ich mag es angenehmer. Mich hat es schon genervt als ein Busch zuweit heraus stand und es Kratzgeräusche gab. Nein Danke!

Auf dem Weg zum dritten Versuch halte ich bei einem Strassenfischverkäufer an. Er bietet mir gleich eine Kostprobe von seinem Fisch an und ich nehme dankend und hungrig an.

Er möchte seine grosse Fische los werden, die ich aber mit 3000dram pro Fisch überteuert halte. Ich lasse mir zwei kleinere Fische für zusammen 1000dram einpacken.

Der dritte Platz sieht wie ein verlassener Kampingplatz aus. Da ist auch die Zufahrt okay.

Ich bin etwas ko heute. Ich weiss nicht, ob es an der Höhe von 2330m liegt, an der suche nach einem gescheiten Stellplatz oder den verlorenen Pass und Iran Visum.

Morgen, am Mittwoch 8 September, sollten wir vom Nachforschungsauftrag der Post eine Rückmeldung erhalten.

Gleichzeitig werde ich morgen einen PCR Test in Erivan für 16000dram machen lassen, dass ich nach Georgien ausreisen darf.

Zum Abendessen gibt es den leckeren Fisch zum Sonnenuntergang und Tee mit Saffran dazu.

Die Nacht war windig, aber nicht sehr kalt, 16°C. Ich bin schon sehr früh eingeschlafen, dafür bin ich um 2Uhr wach geworden.

Am Morgen gibt es Kaffee und einen sehr schönen Blick auf den See. Fast wie daheim, der Bodensee 😉

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Tödürge Gölü, am See

Heute geht es etwa 250km Richtung Nordost. Die Strasse bleibt auf einem Hochgebirge und ist wenig befahren. Ich genieße die Aussicht und die Weite.

Ich fahre an einer Reifenwerkstatt vorbei und halte an.

https://saschawill3.home.blog/home/rosali-reparatur/vordereifenwechsel-2021/

Etwa 30min später erreichte ich mein heutiges Tagesziel. Den Parkplatz vor dem ersten Restaurant gefällt mir nicht.

Ich fahre bis ans Ende der geteerten Strasse, da ist noch ein Restaurant. Da gibts auch Picknickplätze, aber irgendwie funktioniert die Verständigung nicht und ich beschließe einen eigenen Platz aufzusuchen.

Ich bin so froh, dass ich meinen ‚eigenen‘ Platz aufgesucht habe. Hier habe ich meine Ruhe.

Ich gehe noch bis zum Restaurant an der Strasse beim Sonnenuntergang.

Ich frage den Besitzer was es zum Essen gibt und er meint lokalen Fisch.

Den Sonnenuntergang vom Restaurant gesehen ist auch sehr schön. Als ich bezahlen möchte, berechnet der Wirt nur den Fisch. Ich frage und der Salat, da meint der Wirt, das gehört dazu und geht aufs Haus. Natürlich wie der Tee auch 😉

Zurück zu Rosali mache ich noch zwei Aufnahmen vom Himmel.

Die Nacht war super ruhig und mit 15°C sehr angenehm. Ausser ein paar Gänsen und Vogelgezwitscher war hier Stille.

Den Morgen genieße ich mit zwei Kaffee und einen tollen Blick auf den See.

Eigentlich wollte ich bei der Ausfahrt noch auf den Aussichtsturm steigen, aber der ist leider zu.

Zamantisee, Ufer

Heute geht es etwa 200km weiter Richtung Nordost.

Kurz vor dem Ziel mache an dem Restaurant einen Stop und esse eine Suppe mit Salat. Dazu gibts eine halb Liter Flasche Wasser und frisches Brot satt und danach noch einen Tee für 2,50€.

Der Platz ist direkt am See gelegen, man fährt über einen Damm, danch hält man sich rechts.

Hier hat man wirklich seine Ruhe.

Zum Feierabendverkehr kommen noch ein paar Schafe samt Hirte und sein Enkel auf dem Esel angeritten. Er bietet mir an auch auf dem Esel zu reiten, ich lehne es dankbar ab, da der Esel dann richtig arbeiten müsste.

Der Hirte meinte noch, dass hier auch Alkohol getrunken wird und ich auf meinen Kopf aufpassen soll. Himm, da kommt wohl der Google Translate an seine Grenzen, ich verstehe es nicht.

Nach dem Sonnenuntergang gehe ich noch zu dem Restaurant von heute Mittag und bestelle noch ein leckeres Essen und Ayran dazu für 4,50€.

Zurück zu Rosali mache ich mir noch einen Tee, dann geht ab ins Bett.

Die Nacht war okay. Ich hatte das Gefühl von Erdbeben, es könnte auch nur der Wind gewesen sein. Um 6Uhr brummt dann eine Wasserpumpe los und es ist Zeit für mich aufzustehen und Kaffee zu machen.

Salda Golü, am See

Heute geht es erst mal nach Pamukkale. Es ist eine alte verlassene Stadt mit vielen Kalkfelsen.

Massen von Menschen laufen den Berg hoch…

Ich mache ein Spaziergang durch Dorf, was leider sehr touristisch ist. Der highlight ist ein Granatapfelbaum.

Ich entscheide mich erst mals für einen Happen zu essen. Das Essen ist okay, aber der Service ist sowas von schlecht, eine ware Schande und wertet leider das Essen ab.

Ich beschließe nicht auf dem Berg hoch zulaufen. Dafür mache ich noch ein paar Fotos.

Ich kaufe mir noch ein THemd für 7€ und eine schön kalte 1.5l Wasserflasche für unterwegs.

Und mache mich auf dem Weg des Endziels. Ein Kratersee auf 1200m.

Ich glaube ich habe die Richtige Entscheidung getroffen. Hier am See verschwinden die meisten Leute nach Sonnenuntergang und ich habe meinen See für mich alleine 😉

Die Nacht bei unter 23°C war so was von ruhig, es gab keine Lichtverschmutzung und man konnte die Sterne und auch die Milchstrasse sehr schön sehen.

Nachdem zweiten Kaffee geht es zum Baden in den Kratersee.

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Eparchiaki, See

Erst wollte ich an den Prespasee fahren und da am Restaurant stehen.

Ich mache ein Spaziergang und finde den See sehr Schlammig. Die Umgebung ist auch nicht die Beste, Restaurant an Restaurant.

Ich frage noch Kollegen, die jetzt schon in Bulgarien sind, ob die noch einen Tip für mich haben, aber die haben auch nichts mehr für mich.

Spontan entscheide ich mich für Griechenland. Ich habe noch 1130MKD was etwa 18€ sind und mache mich auf dem Weg nach Griechenland. Kurz vor der Grenze Tanke ich voll, 17l passen rein, ich kauf mir noch ein Eis und hab immer noch 130MKD übrig.

An der Grenze wollen die Grenzer den PLF sehen, einen Impfnachweis und machen einen Abstrich. Den PLF hole ich Rekord Zeit nach und ganz Wichtig: „Professionell Driver“ angeben.

Der Zöllner sieht mein Mazedonien Tshirt und meint:

Nord Mazedonien. Mazedonien hier.

Ich lächle nur und sage Fehldruck 😉

Ich fahre noch 50km auf recht guten Strasse weiter zu meinem Tages Ziel dem See. Dort steht noch ein Österreicher aus Wien und zwei Mädels, die hier zu Besuch sind.

Der Wiener und ich gehen noch in die Stadt, ich muss € aus dem Automaten holen, was mich leider 3€ kostet, aber es ist der einzige Automat im Ort.

Abends haben wir zusammen gegessen und geplaudert, es waren noch einige Einheimische am See, so dass es Mitternacht wurde bis Ruhe einkehrt.

Am Morgen sehe ich noch einen Fischer bei der Arbeit zu, der uns noch einen Fisch jeweils schenkt. Wow! 😉

Den Morgen verbringe ich auf dem elektrischen Skateboard und mache erstaunliche Fortschritte 😉

Gegen Mittag holen uns die Mädels ab und fahren zu den heissen Quellen.

Gegen 18Uhr sind wir zurück und relaxen, bevor es zum Grillen geht.

Der Grill ist in 5min aufgebaut, ein kleine Isolation vom Deckelhänkel fehlt. Ich werde mal den Laderaum absuchen dürfen.

Heizungen dauert etwa 20min bis der Gusseisernerost heiss ist, derweil würze ich die Fische beidseitig mit Salz, Zitronensaft und Thymian. Ich setzte beide Fische in eine Aluschale, nach 10min werden die Fische gewendet und bekommt nochmals 10min auf der anderen Seite.

Der Fisch ist genial-auf dem Punkt gebraten und dazu gibt es Salat, den Florian dankend sehr gut vorbereitet hat.

Nachdem essen Gesellen sich noch die zwei Oberallgäuer sich dazu und wir tauschen unsere Ziele, Erlebnisse aus.

Um 23h geht’s bei mir ins Bett. Leider nerven mich mich die Moskitos. Ich wälzen mich im Bett herum, bis ich aufstehe und mich mit Autan einschmiere.

Dafür komme ich am Morgen kaum raus. Aber ich schaffe es noch zu duschen und zwei Kaffee mit Florian, dem Österreicher zu trinken. Anschließend verabschieden wir uns herzlich. Es war eine schöne Zeit zusammen 😉

Versunkene Kirche Mavrovosee, Parkplatz

Die Trennung ist mir schwer gefallen. Auf dem Weg zurück zur Hauptstraße entleeren ich das Grauwasser und mache noch ein Abschiedsbild von der Gegend und mein Herz ist schwer.

Auf der Autobahn sehe ich schon die Gewitterwolken heranrollen und ganz hinten auch schon abregnen.

Auf der Höhe des Passes ziehen sich noch mehr Wolken zusammen.

Um 13Uhr erreiche ich mein Ziel für heute. Ich habe heute 6 mal Maut bezahlt. Zwischen 60Cent und 2€50 jemals.

Das Ziel ist eine Kirche am,im oder unter Wasser, je nach Stand des Staudamms.

Kaum parke ich ein, so fängt ein Regen an und ich lege mich erst mal ins Bett 😉

Ich dösen vor mich hin und wache erst nach 19Uhr auf. Der Regen ist vorbei und Ich will noch einen Spaziergang machen zur Kirche und an den See.

Gegenüber ist ein gutes Restaurant, aber auch nach dem Spaziergang habe ich keinen Hunger. Etwas zu bestellen und ohne Hungergefühl zu essen finde ich nicht richtig, obwohl ich noch massenhaft mDinar übrighabe. So ziehe ich mich in Rosali zurück.

Für Morgen steht ein größeres Programm auf dem Plan:

  • Dt. Gasflasch auffüllen lassen an einer Tankstelle. Liegt auf dem Weg zum Ohridsee.
  • Einkaufen. Ich brauche eigentlich alles, ausser Käse. Besonders Trinkwasser in Flaschen ist leer.
  • Wenn es geht möchte ich mir noch eine Daten SIM Karte für Mazedonien kaufen.

Bin mal gespannt was ich erledigen kann. Wenn ich keine Daten SIM bekomme, dann könnte ich auch über Albanien nach Griechenland einfahren. In Griechenland, EU sollte ich dann wieder iNet haben.

Die Nacht war gut, ich habe von 15Uhr, abgesehen die 2h Spaziergang bis 7 Uhr geschlafen, also 14h und ich fühle mich immer noch müde. Das klingt nach einer Grippe.

Meist spüre ich erst nach der Hälfte der 7-8 Tagen Grippe, dass ich überhaupt eine Grippe habe. D.h. ich muss mich wohl vor 3-4 Tagen erkältet haben.

Ich setzte mir Kaffee auf und bringe den vollen Müllsack weg. Nebenan sind zwei Müllkontainer, erst dachte ich die sind privat und verschlossen, aber die Kontainer sind mit einem Riegel wohl nur gegen Hunde gesichert.

Hinter meinem Duftspender hat eine Wespe ein weiteres Nest gebaut. Ich denke ich werde es beobachten.

Kaum hab ich den Fuss in Rosali, fängt der Regen an und ich mache die Tür gleich wieder zu. Ein Gewitter zieht über uns hinweg. Blitz und Donner, dazu kräftiger Regen. Auf der Straße ist ein kleines braunes Bächlein zu erkennen.

Ich werde mal in Ruhe das Gewitter abwarten. Laut Maps.me sind in 250m und in der anderen Richtung in 950m Läden. Sobald der Regen abschwächt werde ich einen Spaziergang machen.

Ich gehe zum Laden und kaufe mir sieben Eier, Laib Brot und Wurst für 210Dinar, was 3,50€ sind.

In Rosali gibts weiches Ei, sehr leckeres Brot, Käse, Wurst und den zweiten Kaffee.

Um 10Uhr30 bin ich abfahrbereit, Ziel Tankstelle zum Gasflasche füllen.

Fürstenberg/Havel Parkplatz

Mein erster Weg geht nach Wittstock an der Dosse. Die Stadt hat einen guten zentralen Parkplatz für WoMos.

200m entfernt gibt es einen Bäcker, da möchte ich mir etwas Brot holen. Der Bäcker ist zusammen mit einem Metzger im gleichen Geschäft.

Ich Frühstücke gemütlich mit weichem Ei und bekomme eine Mail von Bernd, auch Iran fahrer, dass er nur ein paar km von mir entfernt wohnt.

Ich treffe Bernd und seine Frau auf ihren 200ha grossen Anwesen. Beide ganz liebe Menschen und natürlich Socke, den Wachhund. Wir erzählen und Die Zeit verfliegt – ich kann mir Bernd sehr gut als Reisebegleiter für Iran vorstellen.

Nach Kaffee und Keksen geht es für mich ein paar km weiter.

Der Platz ist ideal zum Schlafen. Ich mache mir noch eine Grieß Suppe und dann wird es auch schon Zeit für das Nest.

Ich komme kaum aus dem warmen Bett raus. Es dauert ewig, bis ich mich zum Frühstück mit weichem Ei und Kaffee entschließen kann.

Deutlich nach 12 Uhr bin ich abfahrbereit. Heute geht es nach Magdeburg zum Wasserkreuz.

Dammbecker See, Kirche

Ich wache schon früh morgends auf, mache mir einen Kaffee, Staubsauge und bin dann auch schon abfahrbereit. Von Berlin bin ich schnell auf der Autobahn. Der Stadtring ist 60Km/h, ich sehe eine Radaranlage und winke der Anlage zu, plötzlich fump, ich schau ungläubig auf den Tacho 52km/h, irgendwas stimmt nicht. Ich würde aber auch von einem Auto überholt und hoffe, dass der Überholer klar ersichtlich ist und dass ich nicht unter Verdacht komme.

Ich mache an einer Tankstelle den Tank noch voll und entleeren Grauwasser und beide Toiletten an einer V/E. Leider ist Wasser zu.

Eine Stunde später bin ich am Ziel. Ich parke Rosali neben einer Kirchenruine an einem See.

Das Wetter ist toll und ich kann heute mal richtig Lüften und einen Spaziergang machen.

Aber zuerst gibt es ein weiches Ei zum Frühstück und noch eine Tasse Kaffee.

Ich sehe gerade, dass ich in MV bin und mach mich schlau, was den Coronaregeln sind.

https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reisetipps/urlaub-mecklenburg-vorpommern-corona/

Sieht alles sehr relaxed aus 😉