Jerewan, Flughafen zum 2.

Kaum sind wir zum Kampingplatz raus, gibt es eine Umleitung.

Ich versuche noch mit dem Baustellen Arbeiter zu verhandeln, aber er meint, die Strasse ist offen und da wird ein Rohr verlegt. Also geht es durch ein Dorf.

Alles recht eng und ein Lastwagen muss sogar umparken, da mit ich durch komme.

Nebenbei lasse ich noch mein Grauwasser ab. Das ist auch mal wieder nötig. 😉

Der Verkehr nach Erivan ist chaotisch, aber man gewöhnt sich daran.

Rhona kommt noch vor 12h beim Krankenhaus an und macht für 16.000 Dram einen Coronatest.

Neben an ist ein Restaurant und wir gehen Essen.

Der Weg zum Flughafen zieht sich etwas, zwei Baustellen und das Navi schickt mich etwas durch seltsame Gegenden, wo die Kanaldeckel fehlen – da drehe ich lieber um.

Am Flughafen wollte ich erst bei einem grossen Club im Schatten parken, aber ein Arbeiter verweist mich auf die pralle Sonne, worauf ich keine Lust habe, also fahre ich weiter zu einem kleinen Parkplatz, das ich schon von meinem letzten Besuch gesehen habe und fahre rein. Nach etwas hin und her wo ich am besten Parken solle, fährt der Chef seinen Wagen weg und ich bekomme den besten Parkplatz im Schatten. Eine Nacht kostet 5000 dram, dafür brauche ich kein Taxi, kann übernachten und morgen in aller Ruhe weiterfahren.

Ich schlafe recht schnell ein, ob wohl es sehr warm ist. Um 1 Uhr geht’s zum Flughafen, der Besitzer gibt mir sogar einen Gepäckroller mit.

Der Flughafen ist dem Basler Flughafen sehr ähnlich. Mit etwas Durchsetzungsvermögen geht alles wunderbar.

Ich gehe zurück zu Rosali und lege mich noch mal hin. Um 9 wache ich schon Schweiß gebadet auf und mache mich auf dem Weg.

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Jerewan, Flughafen

Heute geht’s von 2100m runter auf 700m. Als erstes fällt mir ein Monument auf, da muss ich natürlich einen Stop einlegen.

Hier wurden die Türken 1915 zurück geschlagen.

In der nächsten Stadt parke ich und hole mir ein Brot. Wenn ich hier die Qualität, Sauberkeit, Transparenz und den Preis sehe dann zweife ich an der Demokratie…

Ich erreiche den Flughafen und suche nach einer Park Möglichkeit. Ich fahre die erst beste Tankstelle an und bevor ich mich orientiere kann, werde ich schon von einem Mann in astreinem Deutsch angesprochen, ob ich den von Deutschland hier her gefahren bin. Ich sage ihm, dass ich auf der Suche nach einem Parkplatz sei, da meine Frau nachts um 3 Landet. Er bietet mir sofort einen Stellplatz hinter der Tankstelle an, die ich sehr gerne an nehme.

Ich bekomme auch Rückmeldung vom Iran Visum und CdP des ADACs.

Das Visum ging gestern, Do den 12 August auf das Konsulat und soll nach 10Tagen, am 22 August fertig sein, dann wird es mir zugesendet. Das CdP ist seit dem 10 August schon unterwegs:

Es läuft 😉

Nachts um 5 landet Rhona und ich hole Rhona vom Flughafen ab, es sind nur 15min.