Heute geht es auf die Fähre, die letzten 12km lass ich langsam angehen, da die Fähre erst um 13Uhr ablegt.
Langsam kommt die Anlegestelle näher und ich muss 300Lek AnlegeGebühr bezahlen.
Die Fähre kommt und die Fahrzeuge werden verladen. Da wird jeder Zentimeter benutzt.
Hier lass ich ausnahmsweise einen Fährangestellten ans Steuer von Rosali
Die Fahrt ist sehr kurzweilig. Ich treffe noch ein nettes Paar aus Frankfurt und wir plaudern etwas zusammen.
Etwas Müll
Sehr viel Müll
Das Entladen geht sehr schnell, leider sind die 15km Strasse äußerst schlecht und die Hitze macht es gerade auch nicht angenehmer.
Zum Glück ist die Stelle vor einem Monat gar nicht so weit entfernt und ich lande wieder, bei Schweindle – man sind die in einem Monat gewachsen – und Schildkröte 😉
Heute geht’s um 9Uhr 30 los, es sind keine 50km geplant, aber es zieht sich hin. Die Strasse ist meist einspurig, aber es gibt kaum Verkehr.
Eine Schlange liegt auf der Straße, ich wollte noch ausweichen, aber die Schlange kroch quer über die Straße, da hab ich sie wohl erwischt.
Nach 12Uhr mache ich eine Pause und halte an einem Restaurant mit Aussicht an.
Da gibt es auch die lustigste Tankstelle. Der Kaffee ist mit 100Lek zwar doppelt so teuer wie sonst, trotzdem kostet der Kaffee mit Glas Wasser noch deutlich unter 1€.
Um halb zwei komme ich an meinen Platz für heute Nacht an. Ich habe 4h für 50km gebraucht, das meiste bin ich im 2ten Gang gefahren.
Abends kommen noch drei Autos, alles Süddeutsche, einer war sogar bei den Höhlen in Montenegro auf den gleichen Kampingplatz.
Die Nacht war arg warm. Unter 24°C ist der Thermometer nicht gefallen. Ich bin auch schon vor 7 auf und nach zwei Kaffee um 9Uhr auf der Strasse.
Ich mache in Montenegro noch einen Stop an einem Supermarkt. Etwas Wurst und zwei Baguettes kommen mit. Hier gibt es schon drei verschiedene Dattelnsorten zu kaufen. Ich muss mich da mal befassen, oder mich durch die ganzen Sorten durch Essen 😉
Eigentlich wollte ich noch in Montenegro volltanken, aber plötzlich stand ich an der Grenze und war schon in Albanien.
Die Fahrt ist gut, aber es ist sehr heiss. Als ich ein kleines Dorf auf 800m erreiche mache ich einen Stop. An der Rankstelle lasse ich für 3000Lek 19.10l Diesel nachfüllen. Ich frage den Tankwart ob er nicht auch Deutsche Gasflaschen nach füllt und er sagt ja. Spontan hole ich meine leere Gasflasche raus und er füllt mit vielen Adaptern für 1300Lek genau 20.63l LPG nach. Damit hab ich wieder eine Flasche zur Reserve, was etwa 1 Monat ist.
Kurz vorm Parkplatz kratzt Rosali noch etwas am Teer, hier geht es steil nach unten, aber einmal in Fahrt kann ich nicht viel dagegen tun.
Ich schau mir etwas die Stadt an. Mit drei Kugeln Vanilleeis für nicht mal 1€(100Lek) gehts am Besten 😉
Ich werde von einem älteren Mann angesprochen, ob ich etwas suchen würde und er empfiehlt mir ein kleines Restaurant.
Das Restaurant ist richtig liebevoll eingerichtet und das Essen ist mehr wie reichlich. Alles zusammen für 10€ oder 1200Lek.
Ich besorge mir noch 12000Lek aus dem Geldautomaten und buche für Donnerstag die Fähre von Fiers nach Koman.
Ich fahre noch etwa 15km weiter hinaus ins nichts.
Mir fällt der Draht auf dem Boden auf, anscheinend werden die blanken Alu? Kabel hier wieder geflickt.
Die Nacht senkt sich und es gibt endlich etwas Abkühlung.
Die Nacht war super, es hat sich auf 18°C abgekühlt und ich habe nichts gehört.
Bevor ich Abfahre leere ich das Brauchwasser noch in den Schotter.
Heute geht es nur ein Stückle weiter, raus in die Natur.
Der Platz ist an einer Nebenstrasse bei einer Brücke am Fluss. Ich mache mich gleich auf die Gegend zu erkundigen.
Als ich auf dem Rückweg zwei Ferkel sah, dachte ich schon, oh Glück gehabt.
Kaum sitze ich in Rosali beim sehr späten Frühstück und ich höre ein Grunzen draußen.
Die Bache mit den zwei Ferkel kommen mich besuchen. Eins der Ferkel probiert sogar meinen heissen Kaffee, den ich auf dem Boden gestellt hatte um die Kamera zu halten, aber quittiert es mit einem aufgeregten ‚Iiick!‘
Ich gehe gerade Holz suchen, für vielleicht ein Lagerfeuer und mir kommt eine Schildkröte entgegen.
Ich mach noch ein paar Bilder vom schönen Sonnenuntergang, ich bin wieder sehr sehr froh aus der Stadt draußen zu sein. Ja die Stadt ist sehr schön und man kann in 100 Läden einkaufen gehen, aber Natur gibts in der Stadt keine.
Zurück zu Rosali höre ich plötzlich Kühglocken und als ich mich umdrehe, schauen mich schon ein paar Kuhaugen an.
Sowas nennt man wohl Feierabend Verkehr in Albanien 😉
Die Nacht war herrlich, die Frösche haben mir noch ein Ständchen gequakt und ich bin gleich eingeschlafen. Um 2 Uhr hat mich der Vollmond kurz geweckt, aber ich war zu faul zum Aufstehen.
Am morgen merke ich, dass türkischer Kaffee viel zu fein ist für meine Kaffeemaschine. Das sieht dann so aus:
Mit schwerem Herzen, verlasse ich den Platz. Hier ist Natur pur und sehr freundliche Menschen, die beim vorbei fahren freundlich winken und Hupen.
Die Anfahrt war okay, ich habe gleich am Anfang noch mein Müll in einen Container geworfen. Vermutlich war ich etwas langsam unterwegs, einige Autos haben mich knapp überholt.
So sieht also ein Omani Nummernschild aus? 😉
Altes Haus, was sehr selten ist
Heute geht es einkaufen. Erst wollte ich alles im Spar kaufen, der nicht weit entfernt ist, aber ich finde es wichtiger die kleinen Läden und Strassenverkäufer zu unterstützen.
Mein erster Versuch landet in einer Bäckerei, 3/4 ist eine Bäckerei und ein kleiner Teil der Verkaufsraum. Der Bäcker kommt gleich auf mich zu und reicht mir die Hand. Ich habe schon sehr lange nicht mehr so viel Nähe und Fremdenfreundlichkeit gespürt. Für ein großes Brot, was ich sofort probieren muss und herrlich schmeckt, sechs Stück was immer auch, ich wollte eigentlich nur zwei davon, die werden aber nicht geteilt, zahle ich 120 Lek.
Der nächste Angriff erfolgt im Käse Laden, hier kaufe ich einen Ziegenkäse 270 Lek und Hardkäse 530Lek und 10 Eier für 200Lek im Plastikbeutel für zusammen 1000 Lek. Ich glaube das war recht viel Käse 😉 Auf dem Rückweg zu Rosali lächeln mich noch eine Schale Erdbeeren für 100Lek an. Im Gegensatz zu den deutschen im Supermarkt, sind die Erdbeeren reif und schmecken auch noch Erdbeeren 😉
Letzt endlich lande ich doch noch im Spar für 250g Kaffee, 100g Salami, was die Damen auch genau abwiegen und 2x5l Wasser. Wasser kostet 5l 100Lek was 80Cent sind.
Für den Moment bin ich geschafft und setzte mich in die kleine Bar/ Restaurant an dem ich parke. Damit der Wirt auch etwas an mir verdient. Zum Kaffee gibt es natürlich auch ein Glas kaltes Wasser dazu.
Der Kaffee mit Wasser kostet 50Lec, 40Cent
Über 30°C und 14h Sonne
Ein total leerer Markt
Kabelsalat
Ein Ami, der Türkische Musik spielt
Gute Handarbeit
Muslime und Christen nebeneinander
Ich habe noch eine Rösterei, die gerade den Kaffee verpackt, das roch so gut.
Mein Abendessen für 3,25€ mit Jogurt und Gas Wasser!
Die Nacht war erstaunlich ruhig. Ein oder zwei Gögel haben sich wohl den Sonnenaufgang gemeldet. Nachts blieb das Thermometer auch über 18°C und ich hatte alle Fenster offen.
Entweder war die Sonne, ein paar Mückenstiche oder das Abendessen gestern schuld, aber ich habe richtig tief geschlafen.
Zum Frühstück gibt es neben dem Kaffee noch den Blätterteig von gestern. Ich möchte vermeiden, dass 1000 Krümmel in Rosali verteilt sind.
Pite Tetovare mit Schafskäse?
Ich gehe gegen 12 Uhr los, heute möchte ich mir die Burg anschauen gehen.
Aber zuerst gehe ich am Fischmarkt vorbei, herrlich die Fische zu sehen.
Ein altes Eingangstor fällt mir auf. Hier war noch viel Handswerkkunst dabei.
Auf dem Weg fällt mir auch ein Motorrad auf, hier ist einfach alles zusammen gebaut.
Nach einer Stunde Fussmarsch komme ich bei der Burg an.
Da wollte ich nicht tiefer gehen…
Brunnen
Treppe zum Notausgang, für mich sehr eng.
Restaurant mit der besten Aussicht
Wenn ich schon hier bin, geht’s gleich weiter zur der größten Moschee Albaniens. Die Moschee mit Blei Kuppeln.
Enges Tor, ich weiß nicht ob ich da Rosali durch gebracht hätte?!?
Friedhof
Auf dem Rückweg finde ich noch etwas eigenartiges.
Pilzbunker
Gegenüber ist ein Restaurant…
Slamsiedlungen
Hier landet wohl alles im Fluss
Esel und Ziegen haben hier noch das beste Leben
Zurück zu Rosali, parke ich noch um und gehe Abendessen.
Mit Kaffee 590LEK~4,80€
Ein deutscher Camper ist hier auch aufgeschlagen, wir wechseln ein paar Worte und er versucht mich mit Rosali einzuweisen.
Noch ein Tee, dann geht’s ins Bett. Ich spüre deutlich meine Füße, es war heute doch recht viel Fußmarsch.
Die Nacht war recht warm 18,5°C. Ich schwanke zwischen Decke weg und zudecken. Die Temperatur ist genau dazwischen.
Erst mach ich noch einen Abstecher zum Spar, ein paar Artikel und Wasser. 5l und 8l sind anscheinend gleich teuer?
Heute geht’s ins Museum ums Eck, das Heimatmuseum.
Der einzelne Raum links, ist das Besprechungszimmer
Frauen haben eine Etage höher gelebt
Hier nochmals das Männer Besprechungszimmer
Ehemaliger Stall
Ich hole mir von einem Strassenverkäufer einen Wecken mit Käse und heißem Würste drin für 100Lek, etwa 80cent. Weiter gehe ich mir noch zwei Kirchen anschauen, die erste ist leider zu, da kann ich nur von Aussen Bilder machen.
Ich gehe zurück zu Rosali, heute scheint es ein Fußballspiel zu geben. Da ich am Station parke, bekomme ich es natürlich aus erster Hand mit. Ich trinke am Stadion Kaffee, meinen Kaffee.
Danach geht es zurück zur Stadt, Dani der Amerikaner, der Türkische Lieder spielt, hat mich zum Kakao, Yoga, Sufi eingeladen. Es ist für mich das erste mal, aber es ist spaßig und gut gelaunt mache ich mich um 23h auf dem Heimweg.
Das Theater bei Nacht angestrahlt.
Bei Rosali angekommen trinke ich noch schnell einen halben Liter Wasser, und mache mir zwei Brote mit Salami und Käse. Dazu noch Datteln und Tee, dann bin ich bereit fürs Bett.
Ich wache zwei mal auf. Ich weiß nicht, ob es am Vollmond liegt, an meine Nachbarn oder am 4 Uhr Gebetsruf. Ich nehme mir ganz fest vor heute weiter zufahren. Deshalb gehe ich gleich zum Spar und besorge nochmals 2x8l Wasser für 200Lek. Dann mache ich mich auf dem Weg.
Das mit der Schramme nervt, aber es ist nur optisch selbst das Fenster geht auf.
Ich komme an meinem Ziel gerade rechtzeitig vor dem großen Regen an und mache es mir in der Bar gemütlich.
Hier sind noch zwei deutsche und ein französischer Kamper gelandet. Guter Platz zum Übernachten und paar Leute kennen zu lernen.
Um 18 gehe ich in die Stadt. Leider hat es Stromausfall deshalb sind viele Küchen zu, aber ich finde ein Restaurant mit Gasgrill.
12€ ist sehr gut für den Fisch 😉 Der Heimweg zieht sich hin, aber es geht am Strand entlang.
Lagerfeuer in einer Waschmaschinentrommel mit zwei Gitarren
Die Nacht war sehr gut, Meeresrauschen und eine kühle Meeresbriese.
Reste einer Ziege
Ohne Sicherung, Alban-styl
1650Lak ~ 13€
Am nächsten Morgen sehe ich die Polizei auf dem Parkplatz stehe. Später frage ich einem Cousin warum die Polizisten denn da waren? Kaffee umsonst trinken, wie in der Schweiz üblich? Die Antwort erstaunt mich etwas:
Wenn jemand keinen Job hat, dann bekommt er alles umsonst, aber die Polizei sei nur Freund und deshalb bezahlen die Polizisten natürlich auch den Kaffee.
Wer ist jetzt korrupter, die Schweiz oder Albanien?
Des Weiteren wird heute auch das WLan installiert und ich kann alle meine Apps umsonst updaten 😉
Gelegenheit macht Diebe und ich installiere auch noch Android Studio.
Ist schon ein geiler Arbeitsplatz mit fast 20MBit/s
Heute Morgen wach ich schon früh auf, ich leere meine Toilettenkassete, mache einen Spaziergang am Strand, dann prüfe ich den Luftdruck an den Hinterreifen und fülle auf 4.50bar nach, zum Schluss kommt noch Staubsaugen dran.
1700 Lak ~ 14€
Abendstimmung
Heute ist der letzte Abend, morgen möchte – muss – sollte ich weiter fahren. Einkaufen muss ich auch noch. Aber eigentlich möchte ich gar nicht…
Eine Schildkröte? hat in der Nacht noch Spuren hinterlassen
Ich verabschiede mich noch von allem, es war ein toller, traumhafter Platz mit sehr netten Leuten. Die Reise geht weiter 😉
Heute begegnet mir alles Mögliche auf der Strasse. Erst läuft eine Schildkröte über die Strasse, ich kann die Schildkröte gerade noch zwischen die Reifen nehmen.
Als nächstes kommt mir ein Esel mit ein Achsanhänger und darauf stehender Fahrer entgegen.
Dann noch mehrere Polizisten mit Radarpistolen und ein LKW, der Teile verliert. Dann natürlich noch Kanäle ohne Kanaldeckel neben der Autobahn nicht fehlen.
Durch Kruje geht es schon eng zu, aber danach wird es steil und eng. Der Kackstifft geht und du willst am liebsten aus dem Fenster kotzen, trotzdem fährt Rosali stetig im 1-2 Gang den Berg hinauf.
Oben angekommen gibt es ein großartig Bild.
Hier gibt es ein Kloster, der Mönch überrascht mich mit einen süssen Bonbon. Wow!
Die Aussicht ist der Hammer. Mein Magen hat sich mittlerweile auch erholt und es gibt Frühstück.
Zum Abend gibt es bei mir Frühlingssuppe aus dem Beutel mit Stück Brot dazu und natürlich Tee. Draußen windet es und ich gehe um halb 10 schon Richtung Bett.
Regen kommt
Regen und Wind nerven etwas in der Nacht. Ich stehe sogar auf und überprüfe ob die Handbremse angezogen ist. Die Temperatur fällt auch auf unter 10°C. Es gab auch ein paar Blitze in der Nacht, aber kein Donner, die Blitze müssen weit weg gewesen sein. Am Morgen ist es grau, entweder Nebel oder Wolke. Ich kuschel mich ins Bett. Unter Daunendecke und Lammfelldecke ist es am schönsten 😉
Nachdem Frühstück schau ich in den Wetterbericht, es soll Nachts auf 4°C herunter gehen, keine nette Aussicht. Um 15 Uhr klärt der Himmel auf und ich sehe wenigstens wohin ich fahre. Also alles verstauen und los.
Leider gibts in der ersten Engstelle einen Bang. Ich kratze leicht am Haus. Mist!
Dank Bernd sein Tip fahren wir heute ganze 4 km zum Meer.
Ich gehe als erstes Duschen. Es gibt eine schöne Stranddusche zum Haare Waschen. Ich spreche ein paar Worte mit dem Besitzer, der sehr gut Deutsch kann. Wir dürfen auch meinen 20m Gartenschlauch verwenden um die WoMos mit frisch Wasser zu versorgen und wenn ich schon den Schlauch draußen hab, dann biete ich es auch gleich allen anderen an.
Die ToiletteKassette leere ich auch noch in die Toilette und reinige das ganze Bad.
Die Thermomatten zur Abtrennung des Führerhauses zum Camper klebe ich neu und versorge sie unter der Matratze.
Nach einem Spaziergang am Meer gehen wir Fisch essen im Restaurant. Der Fisch, ganz frisch, wird zu erst präsentiert zur Auswahl und anschließend auf dem Punkt genau zubereitet.
Müll liegt überall herum
Sehr guter Fisch
Sonnenuntergang
Nach dem Essen, spielen wir noch einen Skat. Den hab ich schon so lange nicht mehr gespielt, ich musste einige Regeln wieder nach fragen.
Die Nacht war sehr ruhig. Am morgen gebe ich noch mein altes Brot den Hunden, verabschiede mich herzlich von Willi und Frau und weiter geht’s Richtung Nis und Serbien.
Eigentlich sind es heute nur 170km aber es zieht sich hin. Unterwegs kaufe ich noch liebevoll gebundene Kirschen für 200Lek, dann erreiche ich auch den Parkplatz und Treffe Willi.
Ich gib ihm den WR und er lädt mich zum Abendessen im Restaurant ein. Leider sind zwei Restaurants zu und die Strasse ist sehr schlecht. Zu bleiben wir in den Kastel und Willis Frau zaubert in 30min ein Gericht.
Um 21Uhr kommt noch die Polizei und fragt ob alles okay sein. Alles sehr freundlich;-)
Die Nacht war sagenhaft ruhig. Keine blutsaugende Mücken, wie mich Willi gewarnt hatte, gesehen. Um kurz nach 6 Uhr bekomme ich eine eMail von Bernd, er steht 4km vor einem Restaurant- gute Strassen 😉 Vom Wüstenforum höre ich, dass Nord Mazedonien Evzoni nach Griechenland offen ist. Ich habe mir auch eine schnelle Route fürs Impfen in Nis, Serbien heraus gesucht.
Die Route ist mit Mout, aber im Notfall muss man da halt durch
Ich mache gerade Kaffee und schon kommt Bernd auf den Fahrrad angefahren. Grosse Freude! Wir beschließen nach dem Frühstück zu Bernd zu fahren. Da soll es auch Strandduschen geben – das hatte ich heute sowieso vor 😉
Eigentlich sollte ich um 16 Uhr meinen Platz am Meer in Albanien anfahren und am Fisch essen sein…
Der Grenzübergang Konispol, der sehr nahe gelegen ist, ist zu. Zwei Grenzer bewachen das Gebäude, einer kommt sogar zu mir und erklärt, wie ich zum nächsten Grenzübergang komme.
Leider ist Konispol geschlossen
Das Problem ist: leider ist der andere Grenzübergang sehr weit weg, die Autobahn Mautpflichtig und mein Österreichischer Diesel alle. Nach 17Uhr erreiche ich Tatsächlich Albanien, Pass und KFZ-Schein reichen aus.
Eine Stunde später komme ich in Gjirokastra an. Es ist ein großer Parkplatz bei der Burg. Weiter oben ist eine Baustelle, so dass es keinen Durchgangsverkehr gibt.
Ich treffe einen deutschen, Tom, der auch gerade in die Altstadt will und schließe mich ihm an.
BMI in Albanien?!?
Als wir durch die kleinen Gassen gehen, sagt Tom noch, da steht die Polizei, ich dachte die Albanische Polizei, erst da ist mir das Auto aufgefallen.
Wir finden ein kleines Restaurant mit Super Essen. Schon der Salat mit Orangen, Erdbeeren und Äpfeln ist eine Wucht. Hauptgericht ist Lammrippen mit Kartoffeln und kostet mit zwei Getränken keine 10€.
Nach dem Essen hole ich mir noch eine Kugel Eis im Becher für 50Lek, was keine 40Cent sind. Tom fährt noch weiter, nach dem er noch seine Drohne hat steigen lassen.
Drohnenaufnahme
Morgen möchte ich hoch zur Burg. Dann noch eine SIMkarte, Obst und Brot kaufen. Tanken muss ich auch noch.
Die Nacht war super ruhig. Ich wache schon um 7Uhr auf und bin topfit. Ich ziehe mir meine Wanderschuhe an und gehe zur Burg.
Leider macht die Burg erst um 9Uhr auf und ich warte als einer der ersten heute. Die Burg kostet 400 und das Museum noch 200 Lek extra, was 5€ sind. Das Geld ist gut angelegt.
Dann geht es weiter, ich möchte noch Tanken, frisches Brot und Obst einkaufen.