Orlelian Caravanserei, Verdenyats Pass

Heute geht es wieder über den 2300m hohen Pass. Ich staune nicht schlecht, als ich den Hammer und Sichel sehe. Dachte das gibts nicht mehr.

Die Strasse wird Stück für Stück gemacht unten im Tal sieht man deutlich den neuen Asphalt.

Ich lande wieder in meiner Lieblingsstadt. Klein, übersichtlich mit guten Parkmöglichkeiten 😉

Beim Bäcker gibts Brot für 170dram. Gegenüber hole ich mir eine Suppe(Borsch),Salat und Tomatensaft für 2150dram, dazu noch für 800dram einen Kaffee und Eskimo.

Ich sehe auch ein Auto parken, mit etwas seltsamen im Vorbau.

In meinem Lieblings Armeeladen gehe ich wieder zu Nadin? und frage nach THemden. Für 3,50€ gibts sogar ein gewebten Namenszug 😉

Ich bekomme leider wieder schlechte Nachrichten von Pass und Visa. Anscheinend wurde der Nachforschungsauftrag nicht am Freitag, sondern erst heute getätigt. 😦

Jetzt geht’s in Serpentinen den Berg bis auf 2330m hoch.

Die Aussicht ist phantastisch. Hier muss ich nicht lange überlegen, hier bleibe ich über Nacht.

Beim Blick in das Tal fällt mir etwas bewegliches auf. Beim genaueren Hinsehen ist es ein Fuchs.

Der Fuchs sieht mich wohl gleichzeitig und findet Flucht ist die bessere Variante.

Zum Abendbrot gibt es Zwibelsuppe mit Brot und zum Nachtisch Maryam Datteln mit Tee.

Da es am Abend schon recht frisch war, hab ich die Fenster geschlossen.

Die Nacht war mit 10°C auch richtig kalt aber so eine Zwiebelsuppe hat auch andere Nebenwirkungen, gegen 5Uhr wach ich wohl von den Gerüchen selber auf und denke uff, nie wieder Zwiebelsuppe 😉

Dafür überrascht mich der Morgen mit Nebel, der sich mit den ersten Sonnenstrahlen sehr schnell verflüchtigt.

Die Sonne wärmt sehr schnell. Tasse Kaffee und der Ausblick ist einfach unbeschreiblich 😉

Der Scheibenwischer auf der Beifahrerseite ist seit längerem eingerissen. Da ich ja genügend Ersatz dabei habe, beschließe ich den Beifahrerwischer zu tauschen.

Das Ersatzteil sieht irgendwie anders aus und füllt sich anders an. Erst mit einer guten Ladung WD40 höre ich den Klick und weiß, dass der Scheibenwischer richtig eingerastet ist.

Kleiner Test – ja alles Funktioniert.

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Voratan Pass M2 2344m

Mein erstes Ziel heute ist aus Erivan heraus zukommen.

Dafür müssen erst mal die Kühe von der Autobahn 😉

Mein zweites Ziel ist das Kloster Khor Virap. Hier wurde der erste Prister George gefangen gehalten.

Hier im Krrker wurde George gehalten.

Dafür gibts natürlich noch ein Kerzenraum.

Und in der Kirche findet eine Firmung? statt.

Ich steige noch auf dem Berg und schaue mir die Landschaft an.

Der Musiker ist recht gut und hat eine gute Stimme.

Ich kaufe mir noch zwei T-Hemden, dann geht’s weiter.

An einer Kreuzung mache ich Pause und gönne mir ein Kebab und ein Eis.

Ein Gegensatz? 😉

Ich komme an der Grenze vorbei. Hier ist deutlich die Aufschüttung und die Infantriestellung zu erkennen.

Die Felsen haben alle möglichen Farbgebung.

Hier gibts noch einen Kampingplatz, auch mit Schwimmbad, aber das Schild sah von allem am Besten aus.

Die Aussicht ist wirklich toll.

Es gibt auch ein paar Russen hier. In einem Militär Laden kaufe ich noch ein THemd für 3500dram mit sehr guter Qualität.

Endlich auf 2300m angekommen, parke ich Rosali fein ein.

Ich sehe noch einen Iraner im amerikanischen LKW mit Ami Fahne.

Und bei uns heisst es immer, die Iraner mögen keine Amis. Auf jeden Fall spricht der Iranischer Fahrer sehr gut Englisch.

Ich schlafe fast am Tisch beim Tee ein und krable sehr müde ins Bett.

Die Nacht war bei 12°C sehr sehr angenehm 😉

Am morgen, beim ersten Kaffee, sehe ich noch wie zwei Russen eine Drohne an der Hochspannungsleitunge zerlegen und einen Jogger, der locker den Pass geschafft hat.

Die interessanten Menschen sieht man immer früh am Morgen 😉

Bei der Abfahrt sehe ich dass ich 171.000km drauf habe. Bei 161.653km habe ich den letzten Service machen lassen.

M3 Pass auf 2100m

Heute geht es den ganzen Tag den Berg hoch oder auf der Hochebene entlang.

Ich sehe eine Kirche am Hang und halte an.

Etwas weiter sehe ich ein weißes Kreuz, das vermutlich in der Nacht beleuchtet ist.

Etwas weiter sehe ich Arbeiter bei der Stroh Ernte. Etwas verdeckt läuft auch ein Bewässerungs Kanal vorbei.

Ich erreiche mein erstes richtiges Ziel für heute eine alte Burg aus 11Jh.

Ich fand die Burg nicht besonders, aber der Eintritt war auch nur 1300dran etwa 2,50€.

In der nächsten Stadt mache ich Rosali voll. Ich hatte immer noch türkischen Diesel drin und einen Verbrauch von etwas mehr als 9l. Ich gehe auch in ein Restaurant und bestelle mir ein Kebab mit Fanta.

Ortsausgang sehe ich ein Schild mit der Ausschrift Kommunistische Hölle – klar musste ich da absteigen.

Weiter geht’s, die letzte Steigung bis 2100m Höhe.

Ich suche mir ein kleines Plätzchen, etwa 650m von der Passstrasse entfernt.

Ich schaffe es gerade noch die Haare draußen zu waschen, etwas zu Armenisches Brot mit Georgischem Schinken und Salami zu essen. Danach noch Tee mit Datteln und ich schlafe fast ein.

Die Nacht war frisch mit 14,7°C, es war so ruhig, es war toll 😉

Ich schlafe ewig lange, bis nach 7 Uhr.

Es gibt Frühstück mit weichem Ei, wobei erst der 3. Versuch gelingt. Die ersten 2 Eier sind wohl noch aus Mazedonien und landen als Vogelfutter draußen.

Das war ein guter Platz und sehr erfrischend 😉

Prevalle, Parkplatz

Die Ausfahrt aus Prizen startet mit einem Hupkonzert, da wo ich auf die Strasse wollte wartete ein Auto zum Einfahren und blockte den Verkehr, bis jemand anhielt und wir Ein- und Ausfahren konnten. Durch die Stadt ging es sehr gemütlich. Ich fahre heute auf der gleichen Strasse raus, die ich gestern von der Burg aus gesehen hatte.

Die Strasse folgt einem Flusslauf durch eine Schlucht. Die Straße ist recht eng und es hat Überhänge. Kaum sehe ich um 9Uhr15 die Überhänge und es macht Peng und etwas Weißes fliegt davon.

Ich halte gleich an und vermute schon das schlimmste. Ich muss den Stein vom Überhang mit dem Sonnenrollo getroffen haben 😦

Bei der Weiterfahrt pass ich höllisch auf weitere Überhänge auf, aber es waren nur unten an der Eingang der Schlucht welche.

Ab und zu sind Baustellen, aber ich komme recht gut voran und um halb elf bin ich auf dem Pass bei 1510m.

Gegenüber ist ein Restaurant mit einer etwa 1m hohen Mauer. Ich stelle Rosali direkt an die Mauer und benutze es als Leiter.

Ich verbringe den Nachmittag mit der Demontage der Omnistor 5000 Markise.

https://saschawill3.home.blog/home/rosali-reparatur/kratzer-am-alkoven-2/

Während ich vor mich hin werkle, auf die Mauer hoch steige, in Rosali rein gehe um Werkzeug zuhole und wieder verschiedene Optionen überdenke, Sprechen mich 3 verschiedene Kosovaren an, die alle in der Schweiz gearbeitet haben.

Sie helfen mir zwar nicht direkt, aber sie geben mir das Gefühl nicht auf verlorenen Posten zu kämpfen.

Um 18Uhr mache ich Schluss für heute und parke Rosali wieder auf dem Parkplatz.

Weiter unten fällt mir ein WoMo aus Holland auf, überhitzt und Vermutlich geschmorenes Stromkabel. Ich biete Ihnen meine Hilfe an und wir plaudern etwas.

Um 20Uhr, gehe ich aus dank ins Restaurant zum Essen.

Die Nacht war super und ich bin schon vor 6Uhr wach.

Ich wollte einen kleinen Spaziergang machen, aber ich treffe so viele Kosovaren, die in der Schweiz arbeiten und die mich ansprechen. Ich bleibe bei zwei sehr netten Kosovaren hängen, einer davon Journalist, der mir seine Sicht über Albanien erörtert.

Das immer noch KFOR Truppen im Land sind macht der Hubschrauber deutlich, der über uns hinweg fliegt.

Es kommen ein paar Regentropfen und ich mache mich auf dem Weg zu Rosali, falls der Regen stärker wird, kann ich schnell die Fenster und vorallem die Dachlucken schließen.

Ich sehe eine Frau Schichten Pfannkuchen backen und nehme gleich eine Portion.

Dabei wird immer ein Deckel von zweien im Feuer erhitzt und eine neue Lage Teig aufgebracht, dann wieder der heisse Deckel aufgesetzt. So kommt die Hitze immer nur von oben.

Zurück zu Rosali staune ich nicht schlecht, als ich einen Bulli mit GD KZ neben mir einparken sehe. Die Welt ist klein 😉

Wir gehen gemeinsam einen Kaffee trinken und ich nehme für 106€ ihre restlichen Mazedonien Dinare dankend ab.

Wir machen mit ihren eingängigen und sehr lieben Hund noch einen Spaziergang auf dem Berg zum Sonnenuntergang und kochen gemeinsam Nudeln, Sosse und Salat.

Die Nacht war mit 17,5°C super angenehm und ich hab bis kurz vor 6 geschlafen.

Tobi gibt noch einen Tip gegen Moskito:

Angelzentrale.de

Kostet aber fast 90€ – naja, vielleicht hilfst 😉

Wir trinken noch einen Kaffee zusammen und ich darf mich in ihrem Reiseheft verewigen, dann verabschieden wir uns herzlich.

Pass M2 auf 1070m

Von der Kirche kommend, suche ich mir einen nicht so weit gelegenen Ort zum ausruhen aus. Erst mache ich noch einen Stopp zum Einkaufen, danach fahre ich einen kleinen Platz in den Bergen an.

Zuerst gibt es natürlich ausgiebig Frühstück und einen zweiten Kaffee. Dann schau ich mir den Platz genauer an.

Soweit ein toller Platz, leider sehe ich plötzlich eine Schlange und beim herum schaun, sehe ich sogar sechs Stück innerhalb kürzester Zeit.

Vermutlich alles ungiftig, aber ich mag das gewusel einfach nicht und beschließe weiter zu fahren. Die Strasse ist gut zum befahren, aber auch sehr anspruchsvoll.

Beim Pass sehe ich zwei Restaurants und viel Platz zum parken.

Nachts war es mit 16°C angenehm kühl und vom Strassenverkehr, wenn da einer war, hab ich nichts mitbekommen.